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Aktuelle Asylzahlen - „Ja“ zu solidarischer Verantwortung


Der Landkreis und seine 16 Gemeinden wollen mit vereinten Kräften weiter am „Rother Weg“ festhalten, um sowohl den Bedürfnissen der Flüchtlinge als auch der heimischen Bevölkerung gerecht zu werden.

Der „Rother Weg“, der seit Beginn der Flüchtlingswelle vor etwa drei Jahren von Anfang an von Landrat Eckstein konsequent forciert wurde, besagt:

  • Dezentrale Unterbringung in möglichst kleinen Wohneinheiten
  • Eine prozentual auf die Einwohnerzahl der jeweiligen Gemeinde angepasste, gleichmäßige Verteilung auf alle Landkreiskommunen
  • Eine etablierte, professionelle soziale Betreuung von Anfang an in enger Zusammenarbeit zwischen dem Sozialamt des Landkreises und den örtlichen Asylhelferkreisen
  • Vermittlung nur von Unterkünften, die zuvor von der Landkreisverwaltung vor Ort geprüft wurden.

„Wir bleiben auf unserem Weg", betonte Eckstein im Rahmen der Sitzung des Ausschusses für Senioren, Soziale Angelegenheiten und Inklusion; in diesem Zusammenhang sprach er ausdrücklich sowohl den hauptamtlichen Mitarbeitern aus dem Bereich „Asyl“ als auch den ehrenamtlichen Helfern „höchsten Respekt für ihre Arbeit“ aus.

Solidarisches Handeln hatte Eckstein in der Vergangenheit immer wieder von den 16 Landkreis-Gemeinden eingefordert, vieles ist in Bewegung.

Unterschiedliche Entwicklung

Die Kreisstadt Roth, die laut Eckstein "lange Nachholbedarf hatte und anfangs sehr zurückhaltend war", sei jetzt eine der  Landkreis-Kommunen, in der heute prozentual  am meisten Asylbewerber untergebracht seien.

Die folgende Grafik zeigt unter der Voraussetzung einer gleichmäßigen Verteilung, welche Gemeinden im Verhältnis zu ihrer Einwohnerzahl (=Aufnahmeverantwortung/Soll) ihre Quote übererfüllen (grüne Zahl) bzw. noch darunter liegen (rote Zahl).

Derzeit stellt sich die Situation so dar

Zum Vergleich die Zahlen vom 01.09.2015

Dezentrale Asylunterkünfte Stand: 01.09.2015

Zum Vergleich Zahlen aus dem vergangenen Jahr:

 

Die unten stehende Grafik zeigt, wie viele Flüchtlinge der Landkreis Roth per Quotenregelung aufnehmen müsste, wenn die Flüchtlingszahlen bundesweit auf bis zu eine Million Menschen steigen.                                                                                   

Auf der Basis des Landkreis-Solidargedankens kündigte Eckstein an, dass der Landkreis bei der Suche und Prüfung von möglichen Unterbringungsmöglichkeiten den Fokus auf die Gemeinden mit Minus-Quoten legen werde. Denn: „Je gerechter und fairer die Verantwortung für die Flüchtlinge verteilt ist, umso höher ist auch die Akzeptanz. Miteinander werden wir diese großen Herausforderungen bewältigen können.“

Die folgenden Grafiken zeigen auf, welche Gemeinde mit den Übernachtungszahlen von Asylbewerbern über bzw. unter der landkreisinternen Quote liegen bzw. wie sich die Entwicklung seit September darstellt.    Grafik: lra

*Anmerkung:
Bei dieser Übersicht werden die dezentralen Unterkünfte, die Unterbringung der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge und die Gemeinschaftsunterkünfte berücksichtigt.

Hier der Stand vom 22. September 2015:

 

 



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