RADELN FÜR'S KLIMA

Fahrradfahren – gelungene Abwechslung zum Alltag - Teil 3 der Serie "Radeln für's Klima"


An einem freien Tag oder nach der Arbeit bei schönem Wetter einfach einmal Fahrrad fahren. Für viele Deutsche ist das eine gelungene Abwechslung zum Alltag. Auch für Christian Winter aus Rohr ist Fahrradfahren ein wichtiger Freizeitaspekt, wie sich im Interview mit Barbara Dennerlein vom Landratsamt Roth, Bereich Klimaschutz, herausstellte.

Sonntagmittag in einer Wirtschaft oder Restaurant – für viele Bürger eine gute Möglichkeit um den freien Tag zu genießen. Meistens erfolgt der Weg dorthin ganz bequem mit dem Auto. Doch wie wäre es den Besuch mit einer Radtour zu verbinden? Neben viel frischer Luft und Bewegung kann man zugleich klimaschonend ein wenig den Landkreis in der freien Natur erkunden.

„Denn vergleicht man die Verkehrsmittel miteinander, so ist das Fahrrad mit 0 t CO2-Ausstoß klar der Gewinner“, erläutert Barbara Dennerlein. Rund ein Fünftel des in Deutschland ausgestoßenen CO2 geht auf den Verkehrssektor zurück. Dieser heizt dem Klima also wortwörtlich mit den Ausstößen von Autos, LKWs oder Motorrädern ganz schön ein. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) stellte fest, dass man allein mit der durchschnittlichen jährlichen Autofahrleistung sein klimaverträgliches Budget deutlich übersteigt. Der Flug in die Karibik setzt dem ganzen noch einmal einen beträchtlichen Hut auf.

Der Nervenkitzel und die Natur erleben

Entspannen, die Natur erleben und Nervenkitzel erfahren, das sind die Gründe warum Christian Winter vor allem in seiner Freizeit so oft es geht auf sein Fahrrad steigt. Meistens – egal ob bergig oder flach – sind es Kurzstrecken, die er zurücklegt, doch es gibt auch Tage, an denen er mehr als 100 km fährt. Bei seinen Touren geht es oft durch den Wald. „Deswegen sei es sehr wichtig, Rücksicht auf andere Waldnutzer zu nehmen“, so Winter.

Wie Urlaub fühle es sich für den Rohrer an, wenn er einmal für einen Tag mit seinem Mountainbike unterwegs ist. Der Großteil seiner Radtouren beginnt von zu Hause. Durch die Radwege in Rohr und Umgebung ist dies kein Problem. Um mit dem Fahrrad in neue Regionen zu kommen, nutzt er aber auch gerne einmal den Zug.

Das Rad ersetzt das Auto

„Zum Lauftraining, an den Brombachsee, nach Nürnberg und in der Stadt ersetzt das Fahrrad mittlerweile sogar das Auto“, erzählt der Mountainbiker der Klimaschutzbeauftragten Barbara Dennerlein. Somit trägt er ganz automatisch zum Klimaschutz im Landkreis Roth bei. Ganz auf den Wagen könne er aber nicht verzichten, zum Beispiel wenn es um das Einkaufen oder Ausgehen am Abend geht.

Bevor sich der Student auf den Sattel setzt, werden die Kette und das Fahrwerk des Fahrrads vor jeder Fahrt geschmiert. Gewaschen wird das Enduromountainbike wenn es sehr stark verschmutzt ist und 1-2 Mal im Jahr bekommt es außerdem Kundendienst beim Händler.

Natürlich darf auch die richtige Ausrüstung nicht fehlen. Neben dem Helm nutzt Christian Winter noch Knieschützer, Vollfingerhandschuhe und einen Rucksack mit integriertem Rückenprotektor.

Für Christian Winter ist sein Fahrrad zum festen Bestandteil seiner Freizeit geworden, ganz nach dem Motto „Wenn man einmal draufgesessen war, will man nicht mehr runter“. Außerdem tut ihm die Bewegung als Ausgleich zum Studium wahnsinnig gut. Der schöne Nebeneffekt dabei ist, dass er sich fitter und wacher fühlt.

Er kann nur jedem empfehlen „Fangt mit dem Fahrrad fahren an. Es wird sich lohnen!“

 

Zum Foto: Christian Winter erkundet mit seinem Mountainbike auch andere Regionen in Deutschland, wie z.B. den Eibsee bei Garmisch. Foto: Christian Winter



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generiert am 23.02.2020 17:27:02 ­