RADELN FÜR'S KLIMA

Klimaschutz bei Triathlon weit vorne mit dabei - Teil 4 der Serie "Radeln für's Klima"


Das Auto stehen lassen! Diesem Leitsatz folgen auch Florian Dorner und Albert Brunner aus Thalmässing. Die beiden Triathleten stellten sich den Fragen zum Thema Radeln und Klima im Interview zu Teil 4 der Seire „Radeln für’s Klima“ mit Barbara Dennerlein, Klimaschutzbeauftragte im Landratsamt Roth.

Wer alternative Verkehrsmittel nutzt, kann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. So kann jeder von uns in die Bahn oder auf das Rad umsteigen, anstatt sich in den Auto- oder Flugzeugsitz niederzulassen. Der Vergleich zwischen Bahn und Flugzeug zeigt, dass bis zu 75% des klimaschädlichen CO2 eingespart werden könnte. Wer gar nicht ohne Auto auskommen kann, der sollte klimabewusst ein sparsames Auto kaufen. Denn nur 1 Liter weniger Verbrauch schont nicht nur den Geldbeutel, sondern entlastet auch das Klima um etwa 250 kg CO2 bei 15.000 Kilometern im Jahr. Hinzu kommen einfache Spritspartipps wie u.a. schnelles Schalten, vorausschauendes Fahren oder Ballast im Auto vermeiden, die den Kraftstoffverbrauch und somit den Ausstoß klimaschädlicher Gase erheblich senken. Auch Events wie der Triathlon sind beim Klimaschutz und Umweltbewusstsein weit vorne mit dabei.

Radfahren hält fit

Um für den Triathlon zu trainieren, fahren Florian Dorner und Albert Brunner aus Thalmässing jede erdenkliche Strecke mit dem Rennrad – bevorzugt jedoch flache Wege. Da sind es ganz leicht schon einmal bis zu 200 km. Für Kurzstrecken wird dann meist doch eher das Mountainbike ausgepackt.

Der Hauptgrund sich auf das Rad zu schwingen ist natürlich das Training, bei dem der Spaßfaktor klar vorne liegt. Außerdem hält beide das Radfahren fit und Florian Dorner betont, dass man sich durch die regelmäßigen Fahrten eindeutig ausgeglichen und frisch fühlt. „Ob Langstrecke, Kurzstrecke oder Triathlon, der Klimaschutz kommt nie zu kurz“, bemerkt Dennerlein.

Die sportliche Tätigkeit

Die meisten Fahrten legen die Thalmässinger bei ihrer sportlichen Tätigkeit zurück. Aber auch Kurzstreckenfahrten wie zum Bäcker, teilweise zur Arbeit, zum Sport oder an den See sind keine Seltenheit. Bis zu fünfmal wöchentlich wird das Rad bewegt. Im Frühjahr und Sommer deutlich häufiger als im Winter. „Mit zunehmendem Alter wird man eben Schönwetterfahrer“, gibt Albert Brunner zu. Bei Langstrecken – 50km zur Arbeit – muss er hingegen leider aufgrund der längeren Fahrtdauer auf sein Fahrrad verzichten.

Das Rad ist immer dabei

Beide starten ihre Fahrten in der Regel von zu Hause aus. Auch der Urlaub mit dem Rad ist keine Seltenheit. Das Trainingslager auf Mallorca spielt dabei jedes Jahr im Frühjahr eine große Rolle – natürlich mit Leihfahrrädern. Ansonsten sind Radurlaube in Deutschland und der Region ebenso ein willkommener Ausgleich zum Alltag. So ging es für Florian Dorner auch schon mit dem Rad bis nach Budapest. Für Albert Brunner steht fest: „Es gibt kein besseres Fortbewegungsmittel um eine Gegend zu erkunden“.

Der regelmäßige „Kundendienst“ ist beim Fahrrad Pflicht, damit durchgehend ordentlich trainiert werden kann. Ein Muss ist auch der Helm. Generell gilt, immer sehr umsichtig zu fahren, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu behindern oder sich selbst in Gefahr zu bringen.

Während Florian Dorner bereits seit seiner Kindheit sportlich unterwegs ist, war für Albert Brunner vor gut 28 Jahren, zu Beginn seiner „Triathlonkarriere“, das Radfahren etwas mühsam. Mittlerweile sind diese Mühen jedoch vergessen und er freut sich immer wieder auf den Spaß beim Radfahren. Auch auf die Frage von Barbara Dennerlein nach der Nutzung eines Elektrofahrrades müssen die beiden schmunzeln. Einen Triathleten mit Elektrofahrrad hat sicherlich noch niemand gesehen.

 

      

Zu den Fotos: Albert Brunner (links) und Florian Dorner (rechts) unterwegs mit ihren Rennrädern, Foto: Albert Brunner, Florian Dorner

 

 



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generiert am 23.02.2020 17:48:39 ­