THEMENWANDERWEGE

Keltenschanze


Infotafel am KeltenwegVom Vor- und frühgeschichtlichen Museum aus geht es entlang der Hauptstraße. Kurz vor der Kirche St. Michael (erbaut von Gabriel de Gabrieli) führt der Weg nach rechts zur Ohlangener Straße. Kurz vor Ortsende geht es dann nach links bis zur Keltenschanze bei Ohlangen.

Die Keltenschanze zählt zu den größten und besterhaltensten ihrer Art in Bayern. Sie misst 150 m x 100 m und stammt aus der Zeit um 150 – 50 v. Chr. Die Viereckschanzen sind eine der wenigen sichtbaren Überreste der Kelten. Lange war ihre Bedeutung umstritten. Man hielt sie zunächst für militärische Einrichtungen, später für Viehpferche und noch später für Kultstätten.

Nach neuesten Erkenntnissen handelt es sich jedoch um Bauernhöfe oder kleine Ansiedlungen. Mitten durch die Keltenschanze führt der Weg Nr. 4 des Naturparks Altmühltal in einen sehr schönen alten Hohlweg. Vorbei an fünf in den Sandstein gehauene, ehemalige Bierkeller kommen wir auf die Jurahochfläche zum Reinwarzhofener Espan. Nach dem Waldende, rechts ab kommt man an einem schönen, alten Grenzstein, welcher die Wittelsbacher und die Hohenzollern voneinander trennte, vorbei. Das Bayerische Wappen ist noch gut zu erkennen. Nun wandern wir immer am Waldrand und am Albrand entlang; links sehen wir zwei Funktürme. Dies ist der höchste Punkt im Landkreis Roth. Bei besonderer Wetterlage sind von hier aus die Alpen zu erkennen. Auf der Hochfläche bleibend, mit herrlichem Blick ins Tal, geht es zur Verbindungsstraße Ohlangen – Funkturm. Ein Stück weiter, bei der blauen Tafel (Wasserschutzgebiet) biegen wir nach links und erreichen wieder den Wald.

Der Weg führt dann rechts abwärts und trifft auf die Wegmarkierung Nr. 8. Dieses Zeichen führt geradeaus weiter. Steil abwärts geht es in den “Wagenschreck”. Durch diesen Hohlweg erreichten die Bauern die Wiesen im Tal. Der Wagenschreck gilt als einmaliges Naturdenkmal und ist eine etwa 400 m lange, schluchtartige Aushöhlung, die ihren Namen nicht von ungefähr hat. Herrliche Ausblicke auf Alfershausen und die Burg Stauf. Dort verläuft die “Europäische Wasserscheide”. Der Weg führt nun unterhalb der Leite vom Albanstieg zurück nach Ohlangen, weiter auf einer Teerstraße, die wenig befahren ist, durch den Wald zur Keltenschanze und zurück nach Thalmässing, mit schönem Ausblick auf das Thalachtal.

GPS-Daten:

» Ansicht auf Google Earth

» Plandaten für GPS-Geräte (Bitte mit der rechten Maustaste anklicken und "Ziel speichern unter" auswählen.)
 

Länge und Gehzeit:

11,5 Kilometer / 4 Stunden


Ausgangspunkt:

Marktplatz Thalmässing


Karten:

Landkreiswanderkarte „Jura“
 

Einkehrmöglichkeiten:

Ohlangen, Gastaus Keltenschanze

Karte Keltenweg

Kartographie: http://www.b-spachmueller.de



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generiert am 18.02.2020 07:12:46 ­