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AKTUELLES

Mitgliederversammlung am 14. Juni 2016


Das Motto der LAG "Vielfalt als Stärke - Gegensätze als Besonderheit" spiegelte sich an der diesjährigen Mitgliederversammlung wieder. Vertreter unterschiedlichster Interessensgruppen, ehemalige Projektträger sowie Interessierte an der Entwicklung des Landkreises Roth nahmen an der jährlichen Mitgliederversammlung teil.

Der erste Vorsitzende Bernhard Böckeler begrüßte die anwesenden Mitglieder und Gäste und lobte die Zusammenarbeit aller Akteure. Neben der Aquise von Fördermitteln ist die Vernetzung eines der wichtigsten Ziele, die LEADER verfolgt.

Zunächst wurden zwei neue Mitglieder in den Verein aufgenommen. Alice Herrmann, die seit September 2015 mit Nadine Menchen die Geschäftsstelle und das LAG-Management übernimmt sowie die Wolfsteiner Altenheim-Stiftung, vertreten durch Sabine Stubenhofer.

Den Jahresbericht präsentierte zunächst Nadine Menchen. Seit Mitte des letzten Jahres übernimmt sie neben ihrer Tätigkeit als LAG-Managerin und Geschäftsführerin des Vereins ErLebenswelt Roth auch die Leitung der Kreisentwicklung im Landratsamt Roth.

Die Kreisentwicklung koordiniert landkreisweite Planungen, sodass unterschiedliche Einzelvorhaben untereinander abgestimmt werden können. Sie ist Vernetzungs-, Beratungs- und Förderstelle für regionale Akteure. Die Stabsstelle umfasst neben der Bildungsregion, dem Regionalmanagement und dem Bereich Geoinformationssysteme auch das Sachgebiet Kultur und Tourismus des Landkreises Roth.

Durch die noch stärkere Vernetzung zwischen LEADER und den anderen Förderprogrammen des Landkreises kann eine effizientere Abstimmung der einzelnen Förderprogramme untereinander stattfinden.

Nadine Menchen berichtete, dass 2015 zahlreiche Projekte eingeweiht wurden. Die Regens Wagner Stiftung in Zell konnte den neu geschaffenen Begegnungspark eröffnen.

Auf dem Gelände der Stiftung entstand ein Begegnungspark, der Bewohnern, aber auch allen Besuchern aus der Umgebung, offen steht. Inklusion ist das oberste Ziel. Hierfür sind alle Spielgeräte barrierefrei zugänglich und die Wege blindengerecht und barrierefrei gestaltet. Junge und alte Menschen sowie Menschen mit Handicap und ohne Handicap können in Kontakt treten. Am Donnerstag, 11. Juni 2015 ist der neue Begegnungspark auf dem weitläufigen Gelände eingeweiht worden. Der Treffpunkt mit Kletternetz, Seibahn und Wasser-Matsch-Bereich stehen allen offen. Zur Eröffnung kam auch der Landwirtschaftsminister Helmut Brunner.

Neben dem Begegnungspark konnte auch das HopfenBierGut in Spalt, das Infozentrum Reichsburg Kammerstein, der Mehrgenerationensport- und -spielplatz in Roth und der Wasser-Matsch-Bereich am BarfußWonnenWeg in Spalt eingeweiht werden.

Nachdem Alice Herrmann noch einen kurzen Überblick über aktuelle Projekte gab, stellte Horst Binder in Vertretung für den Kassier Werner Bäuerlein den Kassenbericht vor.

Im Jahr 2015 gab es Einnahmen in Höhe von 158.635 €. Dazu zählen neben den Beteiligungsbeiträgen der Mitglieder insbesondere Fördermittel für abgeschlossene Projekte und das LAG-Management. Dem gegenüber stehen Ausgaben in Höhe von 149.280,94 € für LAG-Management, Geschäftsführung und Projekte.

Die Kassenprüferin Sabine Heidler erklärte, dass die Kasse geprüft wurde und bat um Entlastung der Vorstandschaft, die einstimmig beschlossen wurde.

Anschließend gab der LEADER-Koordinator Ekkehard Eisenhut einen Überblick über den aktuellen Förderstand in Bayern und lobte die gute Zusammenarbeit der LAG ErLebenswelt Roth mit der Förderstelle am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Uffenheim.

Neben dem LEADER-Koordinator sprach auch Landrat Herbert Eckstein und bedankte sich bei allen lokalen Akteuren und der Förderstelle für das entgegengebrachte Engagement.

Auf der Tagesordnung standen anschließend zwei Beschlüsse zur Änderung der Lokalen Entwicklungsstrategie der LAG.

Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, dass auch weiterhin nur Projekte gefördert werden, die nicht über andere staatliche Förderprogramme Unterstützung erhalten könnten.

Über eine Begrenzung der Förderhöhe für produktive Investitionen fasste die Mitgliederversammlung ebenfalls Beschluss. Nachdem Nadine Menchen die verschiedenen Möglichkeiten der Begrenzungen dargestellt hatte, präsentierte der erste Vorsitzende Bernhard Böckeler den zuvor in der Vorstandssitzung ausgearbeiteten Vorschlag die Förderhöhe für Projekte mit Gewinnerzielung auf 40.000 € zu begrenzen.

Die Mitgliederversammlung beschloss auch diese Änderung einstimmig.

Nach einer kurzen Pause gab der Gastgeber Hans-Ludwig Körner abschließend eine Führung durch die Außenanlagen des Schlosses.



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