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LEADER-Koordinator lobt gute Ideen und Bürgerengagement bei der Vorstandssitzung der LAG ErLebenswelt Roth


Heideck - Gleich 8 Projekte standen auf der Tagesordnung der letzten Vorstandssitzung 2016 des Vereins ErLebenswelt Roth e.V. am 28. November. Nachdem der erste Vorsitzende Bernhard Böckeler die Sitzung eröffnet hatte, gab Birgit Lang vom Kreisjugendring einen Überblick über den aktuellen Sachstand im Projekt "Jugendzukunftswerkstätten für Gemeinden im Landkreis Roth", einem Gemeinschaftsprojekt des Vereins ErLebenswelt Roth und dem KJR Roth, das mit 11.400 € durch die LEADER-Förderung unterstützt wird.

Birgit Lang informierte, dass die ersten Vorgespräche stattgefunden hätten und einige Städte und Gemeinden für die ersten Jugendzukunftswerkstätten bereits in den Startlöchern stünden.

"Kleinere Projektideen der Jugendlichen, die in den Workshops der Zukunftswerkstätten entstehen, können unbürokratisch über das Projekt Unterstützung Bürgerengagement mit bis zu 1000 € unterstützt werden.", erläuterte LAG-Managerin Nadine Menchen.

Im Rahmen des Projekts "Unterstützung Bürgerengagement" kann jede Lokale Aktionsgruppe bis zu 20.000 € bei LEADER beantragen, mit denen sie lokale Akteure aus dem Landkreis bei der Umsetzung kleinerer Maßnahmen unterstützen kann, ohne einen Förderantrag am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Uffenheim einreichen zu müssen.

Da die Lokale Aktionsgruppe ErLebenswelt Roth in ihrer Lokalen Entwicklungsstrategie 2014-2020 einen Schwerpunkt auf die Jugendarbeit gelegt hat, sollen 70% des Geldes bis 2019 zunächst für Jugendprojekte reserviert sein.

Alle Vorstandsmitglieder befürworteten das Projekt. Der Antrag wird Anfang 2017 gestellt werden.

Der nächste Tagesordnungspunkt wurde durch die Familie Peters aus Wildenbergen bei Rohr vorgestellt. Auf dem Hof der Familie sollen leerstehende landwirtschaftliche Gebäude in ein weitesgehend barrierefreies Bogensportland umgebaut werden.

Herr Peters wird eigige Maßnahmen in Eigenleistung umbauen. Neben dem Naherholungsangebot für Menschen mit Handicap wird es auch therapeutische und handwerkliche Kurse geben.

Einen Begegnungsplatz für Jung und Alt möchte die Dorfgemeinschaft Ottersdorf schaffen. Durch hohes Engagement der Dorfbewohner und die Unterstützung der Gemeinde Büchenbach soll in Ottersdorf ein aktiver Verweilplatz für Vereine, Menschen mit Migrationshintergrund und Jung und Alt entstehen. Neben LEADER und der Gemeinde Büchenbach als Projektträger, beteiligt sich auch der Landkreis an den Kosten von rund 55.000 €.

Hans-Dieter Niederprüm, Geschäftsführer des Tourismusverbands Fränkisches Seenland, stellte das Kooperationsprojekt "Infotafeln Fränkisches Seenland" vor.

Im Rahmen seiner Qualitätsoffensive möchte der Tourismusverband Fränkisches Seenland an den Zufahrten in das Seenland ein neues Torinformationssystem installieren. An insgesamt 61 Standorten sollen hierzu Infotafeln einen schnellen Überblick über das gesamte Gebiet ermöglichen und den Gästen die Orientierung erleichtern.

Die Schilder sollen einheitlich im neuen Corporate Design gestaltet werden.

Die Gesamtkoordination und Projektträgerschaft übernimmt der Tourismusverband Fränkisches Seenland. Inhaltlich und finanziell beteiligen sich 22 Kommunen und die Seen-Zweckverbände. Die allgemeine Übersicht über das Fränkische Seenland wird durch spezielle Informationen zu den jeweiligen Standorten ergänzt.

Als Teilprojekt wird es auch am Rothsee neue Infotafeln geben, erklärte Thomas Gruber, Leiter des Zweckverbands Rothsee. Die Tafeln bilden insbesondere Detailpläne der jeweiligen Seezentren ab und vermitteln Informationen für Radler und Wanderer sowie Orientierungsmöglichkeiten für Tagesausflügler und Urlaubsgäste. Damit wird es erstmals eine einheitliche, den Markenregeln des Fränkischen Seenlands entsprechende Beschilderung für alle Seen geben.

Die Errichtung und der pilothafte Betrieb einer Fastnachtsakademie für Franken stand ebenfalls auf der Tagesordnung. Sebastian Bretzner vom Fastnacht-Verband Franken e. V. stellte das Kooperationsprojekt, an dem sich über 20 LAGn aus ganz Franken beteiligen, vor.

Die Akademie bietet Fastnachtsvereinen Unterstützung bei Vereinsaktivitäten und Brauchtumspflege. Zudem besteht die Möglichkeit an Schulungen teilzunehmen und Trainingsräume zu nutzen.

Das touristische Profil schärfen möchte die Gemeinde Rednitzhembach. Lars Möller vom Büro Adler und Olesch erläuterte die geplanten Maßnahmen, zur Aufwertung des touristischen und Naherholungsangebots sowie der Rad- und Wanderwege um Rednitzhembach. Sobald die nötigen Genehmigungen vorliegen, kann der Förderantrag bei LEADER eingereicht werden und die Maßnahmen umgesetzt werden.

Zum Schluss ergriff der LEADER Koordinator Ekkehard Eisenhut vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Uffenheim das Wort und lobte die guten Projektideen und das große Engagement der Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Roth.



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