Veröffentlicht am 12.04.2006

Startschuss für Gredl-Radweg fällt im Sommer


Der Startschuss für den Gredl-Radweg von Hilpoltstein nach Thalmässing kann nach dem Bauzeitenplan im Juli 2006 definitiv fallen. Davon konnte sich Landratsstellvertreter Walter Schnell bei einem Besuch der Brückenbaustelle in Seiboldsmühle überzeugen.

Gredl-Radweg im Zeitplan

Nach dem Bauzeitenplan liegen wir mit dem Gredlradweg voll im Zeitrahmen, sagte Gerhard Dillmann von der Tiefbauverwaltung des Landkreises. Die Bauarbeiten hätten bereits am 9. September letzten Jahres begonnen. Inzwischen sei auf der ehemaligen Gredltrasse die Planierung erfolgt und größtenteils schon die bituminöse Tragschicht aufgebracht. Von insgesamt fünf Brücken seien inzwischen die Brücken Schweizermühle I und II sowie die Brücke über die kleine Roth bei Seiboldsmühle betoniert. In den nächsten Tagen werden die restlichen zwei Brücken in Unterrödel und Alfershausen ebenfalls betoniert. Nach Fertigstellung der Brücken samt der Anbindung an den Radweg werden sukzessive die restlichen Asphaltierungsarbeiten erfolgen und die Feinschicht aufgetragen. Wenn alles weiterhin so gut läuft, wird der 16 km lange Gredl-Radweg bis nach Thalmässing ausgebaut sein, sagt der örtliche Bauleiter des Landkreises Heinz Fink. Schnell informierte sich an der frisch betonierten Zweifeld-Brücke mit einer Spannweite von rund zweimal 10 m bei Vorarbeiter Thomas Lang von der beauftragten Firma Antritt aus Arlberg. Gerhard Dillmann stellte fest, dass die Baumaßnahme als Gesamtprojekt realisiert wird. Die Gesamtkosten des Geh- und Radweges betragen 1.529.000 Euro. Der Eigenanteil des Landkreises liege nach Abzug der staatlichen Förderung bei 480.000 Euro, während die Städte Hilpoltstein und Heideck sowie der Markt Thalmässing insgesamt mit 240.000 Euro beteiligt sind.

Gredl-Radweg ein "Renner"

Stv. Landrat Schnell nahm zur Kenntnis, dass der Gredl-Radweg nicht nur zeitlich sondern auch kostenmäßig im Rahmen bleiben wird. Er sprach von einer schönen neuen Radstrecke, die den Süden des Landkreises mit erschließen wird. Mit dem vom Landkreis propagierten sanften Tourismus gewännen solche Projekte zusätzlich an Bedeutung. Gerade für Familien mit Kindern sei ein solcher gefahrloser Radweg abseits der befahrenen Straßen wichtig. Er freue sich schon heute auf die freie Fahrt für die Radler in einem landschaftlich reizvollen Teil des Landkreises. Ich bin mit Landrat Herbert Eckstein überzeugt: Der Gredl-Radweg wird ein „Renner“.



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