INFOS ZU DEN SPENDENAKTIONEN FRÜHERER JAHRE
Veröffentlicht am 03.12.2013

„Die Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen“


Hilfe, nicht punktuell, sondern nachhaltig, dazu unbürokratisch und auf direktem Weg – das ist seit rund drei Jahrzehnten die Leitlinie der Landkreis-Spendenaktion „Jeder Bürger ein Euro“. Auch bei der neuen Kampagne 2013/14, die dieser Tage anläuft. Bildung einerseits und andererseits die Hilfe für psychisch und physisch Kranke stehen bei vier Hilfsprojekten auf vier Kontinenten im Mittelpunkt.

-Nicht nur Lesen, Rechnen und Schreiben lernen die Kinder in der „Schule unterm Blätterdach“, sondern auch, wie schützenswert ihre Umwelt ist, die von der Holzindustrie massiv gefährdet ist. (Foto: Terre des hommes) „Die Bilder aus Asien halten uns in diesen Tagen nur zu deutlich vor Augen: In Frieden und Sicherheit leben zu können, ist keine Selbstverständlichkeit. Die Menschen dort erfahren in diesen Tagen Gott-sei-Dank von vielen Seiten Unterstützung. Wir möchten darüber nicht diejenigen vergessen, die derzeit nicht im Fokus der Weltöffentlichkeit stehen. Die aber ebenso auf unsere nachhaltige und verlässliche Hilfe angewiesen sind. Tragen Sie mit Ihrer Spende für unsere Landkreis-Spendenaktion ,Jeder Bürger ein Euro 2013/14´ bei, dass wir auch diese Menschen nicht ihrem Schicksal überlassen.“

Diesen Aufruf stellt Schirmherr Landrat Herbert Eckstein an den Beginn der neuen Kampagne 2013/14.

Die vier Projekte im Kurzüberblick:

Projekt I:

Vielen ist Kathrin Rohde und der Verein „Sahel“ bereits ein Begriff. Seit rund eineinhalb Jahrzehnten werden sie und ihre Mitstreiter durch die Landkreis-Spendenaktion bei ihrer Arbeit in Ouagadougou/Burkina Faso unterstützt. Mittlerweile ist in rund 30 Jahren – aus kleinsten Anfängen heraus – ein Dorf (A.M.P.O.) entstanden mit Krankenstation, Waisenhaus, Landwirtschafts- und Hauswirtschaftsschule.

Ein staatliches Straßenbauprojekt hat dem Waisenhaus-Bereich buchstäblich den Boden unter den Füßen genommen. Rigoros führt die bald vielbefahrene Straße just an den Türschwellen vorbei. „Wir müssen komplett neu bauen“, schreibt Kathrin Rohde. Wohneinheiten samt Sanitärräumen für die Kinder, dazu Räume für die Angestellten, die Bibliothek und zum Lernen. Rohde: „Wir haben keine Wahl. Wir müssen unseren Kindern Sicherheit geben.“

Mehr dazu unter www.sahel.de.

Projekt II:

Die „Schule unterm Blätterdach“, einer Initiative der Hilfsorganisation „Terre des hommes“ im Nationalpark Bukit Duabelas auf Sumatra/Indonesien.

Kinder aus umliegenden Weilern kommen hier zum „Blockunterricht“ zusammen; sie leben und lernen in dieser Zeit intensiv miteinander; die Lehrerin Butet Manurung sieht ihre Arbeit ganzheitlich. Sie möchte die Kinder – in einem Umfeld, in dem die Holzindustrie kompromisslos Ökonomie vor Ökologie stellt – nicht nur unterrichten, sondern auch für den Erhalt ihres Lebensumfeldes sensibilisieren.

Mehr dazu unter: www.tdh.de/was-wir-tun/projekte/suedostasien/indonesien/sokola.html

Projekt III:

Neubau einer Poliklinik in Arequipa/Peru. Einer der „Motoren“ dieses Projektes ist der Comboni-Missionar Pater Josef Schmidpeter aus Laibstadt. Allein mit Hilfe von Spendengeldern entsteht derzeit die Klinik, die einmal 40 Behandlungsräume samt Nebenräumen und Apotheke beherbergen wird. Ein Großprojekt – aber nicht überdimensioniert angesichts der Tatsache, dass hier einmal bis zu 2000 Menschen täglich behandelt werden müssen; wenn nötig, auch kostenlos!

Mehr dazu unter: www.comboni.de.

Projekt IV:

Aufbau und Unterhalt eines Therapiezentrums für traumatisierte Kinder in Aleppo/Syrien und Übernahme von Operationskosten. Dahinter steht eine Initiative der Kriegskindernothilfe Roth in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Syrischen Verein München. Die beiden aus Aleppo stammenden und in Deutschland lebenden Syrer Fahed Kayalik und Bashar Diar Bakerly unterstützen die KKNH als „Brückenbauer“ vor Ort. Darüber hinaus will die KKNH einen Geldfonds vorhalten, über den bei Bedarf – ähnlich dem „Fall Sara“ - einem Schwerverletzten eine Operation in Deutschland ermöglicht werden kann.

Mehr dazu unter: www.kriegskindernothilfe.de.

Landrat Herbert Eckstein: „Für alle Projekte ist der Name der Landkreis-Spendenaktion Programm: Jeder Euro hilft zu helfen!“

Spendenkonten:

Bei allen Sparkassen im Landkreis Roth,
Konto 18 18 18,
BLZ 764 500 00

Bei der Raiffeisenbank Roth-Schwabach,
Konto 150 150,
BLZ 764 600 15.



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