
Vorstellung Heimatkundliche Streifzüge Nr. 44
Babette Betz erhält die Auszeichnung „Stier von Landersdorf“
Stand: 16.04.2026
Die 44. Ausgabe der Heimatkundlichen Streifzüge wurde in Abenberg präsentiert
Heimatkundliche Streifzüge, Nummer 44 - eine beeindruckende Zahl und Zeichen für die gelebte Heimatpflege im Landkreis. Die Vorstellung der neuesten Ausgabe fand nach 1984 und 2004 zum dritten Mal in Abenberg statt. Vor über hundert Heimatkundlerinnen und Heimatkundlern aus dem ganzen Landkreis und zahlreichen Ehrengästen zeigten sich Landrat Ben Schwarz und Susanne König, 1. Bürgermeisterin der Stadt Abenberg, beeindruckt vom großen Engagement der Aktiven. Sie machten die Bedeutung der heimatkundlichen Arbeit deutlich und betonten, wie wichtig das Bewusstsein um unsere geschichtlichen Wurzeln für die Gestaltung der Zukunft ist.
Traditionell nimmt auch der Denkmalschutz einen festen Platz bei der Veranstaltung ein. Die beiden Kreisheimatpfleger Klaus-Dieter Gugel und Eva Schultheiß stellten besonders gelungene, denkmalgerechte Sanierungen im Landkreis Roth vor, von der Kirche St. Oswald in Mäbenberg bis zum Eichstätter Tor in Greding.
Die Heimatkundlichen Streifzüge sind auch in ihrer 44. Ausgabe sichtbarer Ausdruck der Vielfalt und des Reichtums der Heimatgeschichte im Landkreis. Landrat Ben Schwarz dankte dem Redaktionsteam mit Eva Schultheiß, Dr. Anja Friedl-Muschweck, Albert Rösch, Dr. Reinhard Spörl und Robert Unterburger für ihre Arbeit.
Das Heft 44 kann über untenstehend Link direkt beim Landratsamt Roth bestellt werden oder direkt im Landratsamt Roth, Kultur und Tourismus, erworben werden. Ab KW 17 ist es im lokalen Buchhandel erhältlich.
Babette Betz erhält die Auszeichnung „Stier von Landersdorf“
Bei der Vorstellung der Heimatkundlichen Streifzüge in Abenberg konnte sich eine verdiente Heimatkundlerin über die Auszeichnung mit dem "Stier von Landersdorf" freuen - Babette Betz aus Prünst in der Gemeinde Rohr wurde für ihre heimatkundliche Arbeit und den Aufbau ihres „Museums-Stodl“ in Prünst ausgezeichnet. Mit viel Herzblut und persönlichem Einsatz zeigt sie dort Alltagsgegenstände und Maschinen aus der Vergangenheit bis in die 1980er Jahre und bewahrt sie so vor dem Vergessen. Als Sammlerin im besten Sinne haucht Babette Betz der Heimatgeschichte Leben ein.
In Anerkennung ihrer Verdienste um die Heimatpflege im Landkreis wurde ihr eine Nachbildung des Rinderanhängers aus Bronze überreicht. Das Original wurde 1983 bei der Freilegung von Gräbern aus der frühen Keltenzeit (ca. 450 – 350 v. Chr.) bei Landersdorf, Gemeinde Thalmässing, gefunden. Die Auszeichnung wird seit 1985 vergeben und Babette Betz ist die sechzigste Preisträgerin in diesem illustren Kreis.