
Spannender Dialog
Die Kreisentwicklung lud nach Oberreichenbach zu einem „Hofgespräch“ ein - und erntete einen Strauß an Fragen
Stand: 21.09.2026
„Wie halten Sie Schädlinge von Ihren Bio-Äpfeln fern?“, „Bleiben Ihre Schweine auch im Winter draußen?“, „Lohnt sich die Direktvermarktung?“ Diana, Günther und Theresa Bub, Landwirte aus dem Kammersteiner Ortsteil Oberreichenbach, hatten eine Menge zu tun, um all‘ die Fragen zu beantworten, die da auf sie einprasselten. Aber genau das war ja das, was die Idee hinter dem Ganzen war.
„Hofgespräche“ hat die Kreisentwicklung am Landratsamt das Format überschrieben, mit dem es mindestens einmal im Jahr Erzeuger und Konsumenten zusammenbringen möchte. Im Sinne eines offenen Austauschs auf Augenhöhe, wie Anne Landmann das Projekt erklärt...
Sie freut sich insbesondere über den großen Anklang, den die Veranstaltung in Oberreichenbach erfahren hat „Das zeigt, das wir damit offenbar einen Nerv treffen.“
Mehr als 20 Interessierte waren der Einladung zum diesjährigen „Vom Hof zum Tisch“ des Landkreises gefolgt und durften einen Blick hinter die Kulissen werfen. Und der hatte es in sich. Seit 2013 verbindet der traditionsbewusste Familienbetrieb konventionelle Landwirtschaft mit ökologischem Obstanbau. Die abwechslungsreichen Produkte, die von Spargel im Frühjahr bis zu Haselnüssen im Spätherbst reichen, vermarkten die Bubs in ihrem Hofladen sowie einem SB-Automaten selbst.
Auf der Obstplantage und bei den Freilandschweinen hatten die Teilnehmer ausreichend Gelegenheit, Fragen zu stellen und einen Einblick in die tägliche Arbeit eines Landwirts zu gewinnen. Zum Schluss der Führung durften sich die Gäste bei kleinen Kostproben zudem von der Qualität der Bub´schen Produkte überzeugen. „Ein echter Genuss“, stellte nicht nur ein Teilnehmer anerkennend fest.
„Nur wer versteht, wie ein Lebensmittel entstanden ist, wie viel Arbeit in seiner Erzeugung steckt, erkennt auch seinen Wert“, erklärte Günther Bub. Genau das ist der Gedanke hinter der Veranstaltungsreihe. Sie findet einmal jährlich statt und soll den Austausch zwischen Verbrauchern und Erzeugern ermöglichen und beiderseitiges Verständnis fördern.
Nähere Informationen zur Veranstaltungsreihe und Direktvermarktung gibt es über den untenstehenden Link.