
Spezialitätenmarkt bleibt Besuchermagnet
In Heideck ging es am Sonntag wieder genussvoll zu
Stand: 08.06.2026
Auch, wenn sich hinter den Kulissen einiges verändert hat, dem Erfolg der Veranstaltung hat das keinen Abbruch getan. Im Gegenteil: Der siebte Spezialitätenmarkt in Heideck hat am Sonntag mehr als eindrucksvoll bewiesen, dass er nichts an seiner Anziehungskraft eingebüßt hat.
Dafür sorgte schon alleine der Duft nach Sau am Spieß hier oder einem köstlichen Crêpe dort. Zumal das Wetter dem neuen Hauptverantwortlichen, der Stadt, in die Karten spielte – es herrschten einfach perfekte Bedingungen. „Gelungene Premiere“ dürfte man also titeln.
Dafür sorgten allen voran die 42 Teilnehmer mit ihren Ständen, deren Angebot von Keramik bis zu Kunstwerken aus Wolle, von Wildspezialitäten (!) bis Modeschmuck, von Vogelhaus bis Seifen reichte. Die Auswahl ist einer der Gründe, warum Besucher immer wieder gerne nach Heideck kommen. „Ich finde die Mischung genial“, lässt sich eine Besucherin aus dem südlich angrenzenden Landkreis gerne zitieren. „Nicht zu groß, nicht zu klein, herzlich und lecker“, sagt sie.
Überschrieben war der Markt mit dem Schlagwort „Frisch und Regional - Probieren erwünscht!“. Das setzten die Standbetreiber sehr zur Freude der Verantwortlichen auf beste Weise m. Michael Buchholz von der Kreisentwicklung jedenfalls fand es begeisternd zu sehen, dass es frische, hochwertige und regionale Produkte, die mit viel Leidenschaft und Sorgfalt erzeugt werden, in den Fokus vieler Besucher schafften. Er kann von vielen Gesprächen zwischen Verbrauchern und Erzeugern berichten, an deren Ende mehr Verständnis und auch mehr Wertschätzung standen.
Im wahrsten Sinne des Wortes „großes Kino“ war die Schauküche von Christian Winkler und Anna Maderer, die frisch auf der Bühne zeigten, was man aus „original regionalen“ Lebensmitteln zaubern kann. Und sollte, wie Landrat Ben Schwarz betonte. „Den Schatz vor der Haustür nutzen“, umschrieb er dies und band bewusst und dankbar all jene mit ein, die „original-regional“ leben würden. „Das ist der eigentliche Gewinn für uns alle.“