Heimatkundliches Jahresthema
Themenjahr
Jedes Jahr ruft der Landkreis ein heimatkundliches Thema aus. Dazu werden Vorträge, Führungen und Exkursionen veranstaltet. Vergangene Themen waren die Reformation, die Geschichte der "Hausnamen", Friedhöfe und Grabmäler im Landkreis , "1700 Jahre jüdische Besiedlung in Deutschland", die Gebietsreform 1972, Persönlichkeiten des Landkreises sowie der "Bauernkrieg von 1525".
In diesem Jahr widmet sich das Heimatkundliche Themenjahr der "Heimarbeit" im Landkreis Roth.
Früher war Heimarbeit für viele Familien überlebenswichtig und sicherte als zusätzliche Einnahmequelle den Lebensunterhalt. Die Ausstellung „Glänzende Zeiten“, ab September im Eisenhammer zu sehen, sowie begleitende Vorträge und Führungen zeigen die Arbeits- und Lebensbedingungen und halten dieses Stück Heimatgeschichte lebendig.
Unsere Kreisheimatpflegerin Eva Schultheiß und unser Kreisheimatpfleger Klaus-Dieter Gugel freuen sich über viele interessierte Besucherinnen und Besucher.
Die Veranstaltungen finden im Zeitraum Juli bis November statt. Eine ausführliche Beschreibung mit allen Daten im Überblick sind im Themenflyer 2026 zusammengefasst, der untenstehend zum Download bereitsteht.
Unsere nächste Veranstaltung:
Führung und Erzählrunde mit Walter Mehl in der Ausstellung "Glänzende Zeiten" am Eisenhammer
Sonntag, 27. September, 14 Uhr
Ort: Reitstall am Historischen Eisenhammer Eckersmühlen, Eisenhammer 1, Roth-Eckersmühlen
Die Ausstellung „Glänzende Zeiten“ ist eine Leihgabe aus dem Museum Kirche in Franken, erweitert mit Exponaten aus Roth, Allersberg und Abenberg.
Die Ausstellung zeigt eindrucksvoll, mit welcher Sorgfalt und Ausdauer Zuhause produziert wurde: von glänzenden Christbaumspitzen über Weihnachtsschmuck bis hin zu feinen Klöppelspitzen aus Metall. Um rechtzeitig zur Weihnachtszeit festliche Sterne aber auch Lametta liefern zu können, wurde vielerorts bereits im Sommer gedreht, geschnitten und gekurbelt.
„Glänzende Zeiten“ beleuchtet nicht nur die wirtschaftliche Bedeutung der Heimarbeit, sondern auch die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen, deren Alltag eng mit der Heimarbeit verbunden war. Die Ausstellung lädt dazu ein, Erinnerungen an einen prägenden Teil der regionalen Geschichte zu entdecken.
Gemeinsam mit Walter Mehl, der viele Unterlagen über Heimarbeit und die zugehörigen Waren (u. a. Lametta, Christbaumschmuck) gesammelt hat, schauen wir uns die Ausstellung an. Anschließend gibt es sicherlich vieles zu erzählen. Außerdem bringt Walter Mehl eine Reihe seiner Unterlagen mit wie Entgeltbelege, Arbeitsnachweise, Stempelkarten oder Versicherungsbescheinigungen. So können sich interessante Gespräche entwickeln.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, die Teilnahme ist kostenlos.
Flyer zum Download
Frau Schultheiß
Kreisheimatpflegerin Süd
Anschrift
Herr Gugel
Kreisheimatpfleger Nord