Lecker auch ohne Prozente

Gesundheitsamt beteiligte sich an der Aktionswoche Alkohol mit besonderen Drinks und Informationen
Stand: 25.06.2026

Wann immer es möglich ist, sucht der Soziale Beratungsdienst des Gesundheitsamtes den Kontakt „nach außen“. Die Aktionswoche Alkohol hat da kürzlich einen guten Anlass geboten, mit Menschen ins Gespräch zu kommen. Wenngleich dazu Himbeeren, Limetten, Orangen und Maracujas „herhalten“ mussten.

Denn aus denen bestanden maßgeblich die Drinks, die die Mitarbeiterinnen einen Nachmittag lang vor dem Gesundheitszentrum kredenzten. Tenor: Es gibt coole, leckere und gesündere Alternativen zu rum-, wodka- oder whiskeybasierten Getränken. Der Erfolg sollte ihnen Recht geben. Nicht nur geschmacklich trafen die Null-Komma-Null-Varianten ins Schwarze. Auch die Gespräche „drumrum“ waren offen und von gegenseitigem Austausch geprägt, berichtet Susi Möller. „Wir hatten viele positive Rückmeldungen.“ Auch in Richtung „ein ganz wichtiges Thema“. Ein Mann war besonders begeistert und meinte: „Da rennen Sie bei mir offene Türen ein, ich trinke ohnehin keinen Alkohol.“

Darüber hinaus stehen Jugendliche in besonderem Fokus der Aktionswoche. In der Berufsschule organisierte das Gesundheitsamt zusammen mit dem Kreisjugendring und der Suchtberatung Roth vier Workshops. Angesprochen wurde nicht nur das Thema Alkohol, sondern auch die Themen Sucht im Allgemeinen sowie Cannabis im Speziellen. „Sucht hat viele Gesichter“, sagt Susi Möller „Für sie und ihre Auswirkungen auf das unmittelbare Umfeld zu sensibilisieren ist eines unserer Kernziele.“

Der Aktionstag vor dem Gesundheitszentrum umfasste indes weit mehr als Drinks und Aufklärung. Die Frosch-Apotheke hatte eine Zumba-Gruppe organisiert, die einen im wahrsten Sinne des Wortes mitreißenden Aufritt hinlegte. Die Suchtberatung der Diakonie war ebenso mit einem Stand vertreten – und sorgte beim Entenangeln mit unterschiedlichen Rauschbrillen für so manchen Aha-Effekt. Auch Rezeptheftchen waren sehr gefragt.

Prävention ist dem Gesundheitsamt Auftrag und Anliegen zugleich. Auch unter diesem Aspekt ziehen die Verantwortlichen insgesamt eine positive Bilanz. „Wir haben es sicher geschafft, den einen oder die andere zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten anzuregen.“ Oft der erste Schritt…

Wer den Aktionstag verpasst hat, aber am Thema interessiert, ist, kann sich über untenstehendem Link informieren. Auch die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes helfen gerne (Kontakt ebenfalls untenstehend).

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